Space Origami Mission

Space Origami war unsere allererste Mission. Das Experiment hat es leider nicht ins Weltall geschafft aber hier erfährst du alles Wissenswerte über das Projekt.

Unser Missionsziel: Die ersten DNA Kristalle im Weltall wachsen lassen

Wieso wollen wir das?

DNA Kristalle sind durch ihre Stabilität, elektrischen Leitfähigkeit sowie der Fähigkeit, Proteine binden zu können, in den verschiedensten Bereichen einsetzbar. Beispielsweise in der Nanotechnik oder Medizin.

Warum im Weltall?

Wir brauchen Mikrogravitation: Sedimentations- und Konvektionskräfte auf der Erde können das Kristallwachstum negativ beeinflussen, während sie in der Mikrogravitation vernachlässigbar sind. Wir sind nicht allein: Kristallisationsexperimente werden seit den 80er Jahren erfolgreich im Weltraum durchgeführt und sind Teil laufender Projekte auf der ISS. Wir wären die Ersten: DNA-Origami-Nanostrukturen wurden im Weltraum noch nicht untersucht. Wir werden neue Erkenntnisse über DNA als Nanomaterial gewinnen und deren Potenzial für zukünftige Anwendungen untersuchen.

Wie machen wir das?

Wir benutzen die vor elf Jahren erfundene DNA Origami Technik: Ein kurzer DNA-Strang faltet einen langen DNA-Gerüststrang in 2D- und 3D-Objekte. Diese Objekte sind tausendmal kleiner als ein menschliches Haar. In der Natur speichert DNA genetische Informationen – als DNA-Origami wird sie zu einem vielseitigen Nanomaterial.

Dafür planen wir, das TangoLabs oder ICECube Interface auf der ISS zu nutzen. Das limitiert die Größe unseres Experiments auf einen 10cm x 10cm x 10cm großen Würfel. Voraussetzung ist außerdem, dass wir das Experiment voll automatisieren. Wir haben bereits ein Design für einen Prototypen entworfen, Zutritt zu einer Werkstatt, die wir für die Fertigung brauchen, sowie zu Laboren, in denen wir arbeiten können.